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Meeresalgen im Cannabisanbau: Anwendung, Vorteile und Empfehlungen

Meeresalgen gehören inzwischen zu den bestgehüteten Geheimnissen anspruchsvoller Cannabis-Fans. Sie haben sich einen Namen gemacht, weil sie das Wachstum von Cannabispflanzen fördern und ihre Widerstandskraft gegenüber Stress deutlich erhöhen. Im Folgenden erfährst du, welches Potenzial in dieser Ressource aus dem Meer steckt, um Ernten von herausragender Qualität zu erzielen.

Inhaltsangabe

Algen sind reich an Nährstoffen und liefern mehr als 60 Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen, Mangan, Zink, Molybdän …) sowie pflanzliche Hormone (Auxine, Cytokinine, Gibberelline), die das Wachstum und die Entwicklung von Cannabis fördern.

Daher greifen viele Anbauer in ihrer stetigen Suche nach organischen Biostimulanzien, die die Pflanzengesundheit unterstützen, auf Algen als bevorzugten Verbündeten zurück.

Zudem passen Algen perfekt zur Philosophie des ökologischen Cannabisanbaus: Sie verbessern die Bodenstruktur, fördern das Bodenleben und hinterlassen bei sachgemäßer Anwendung in der Regel nur sehr geringe Rückstände.

Vorteile von Meeresalgen im Cannabisanbau

Algenextrakte bieten im Cannabisanbau zahlreiche konkrete Vorteile:

  • Stärkung des Wurzelsystems: die natürlichen Hormone in den Algen (vor allem Auxine und Cytokinine) fördern ein kräftigeres, gesünderes Wurzelwachstum. Dadurch kann die Pflanze mehr Wasser und Nährstoffe aufnehmen, was sich in größeren Pflanzen mit explosivem Wachstum niederschlägt.
  • Höhere Stresstoleranz: diese kleinen Helfer aus dem Meer unterstützen Cannabispflanzen dabei, widrige Umweltbedingungen (Trockenheit, Hitze, Kälte, Schädlinge) besser zu verkraften, da sie osmoprotektive Verbindungen und Antioxidantien enthalten, die das Immunsystem der Pflanzen stärken. So hilft etwa ein Produkt wie Alg-A-Mic von BioBizz, Stress nach dem Umtopfen, einem Schädlingsbefall oder Hitzeschäden zu mindern, indem es als natürlicher „Aufbaukur“-Stimulator wirkt und die Erholung beschleunigt.
  • Verbesserte Nährstoffaufnahme: Algen fördern die Symbiose zwischen Wurzeln und Mikroorganismen (wie Mykorrhiza-Pilzen und nützlichen Bakterien) und optimieren so die Nährstoffaufnahme aus dem Boden. Sie liefern zudem Spurenelemente, die im Substrat eventuell fehlen, sowie Stoffe wie Mannitol oder Alginate, die die Nährstoffverfügbarkeit verbessern können. Deshalb kombinieren Produkte wie Powder Feeding Bioenhancer von Green House Powder Feeding Algen mit Mikroorganismen und Huminsäuren. Das Ergebnis sind Pflanzen mit deutlich weniger Nährstoffmängeln.
  • Intensiveres Aroma und Geschmack: eine zusätzliche Gabe von Algen kann das Aromaprofil der Blüten verstärken, da eine insgesamt vitalere Pflanze mehr Terpene und Flavonoide bildet. Bestimmte organische Blühstimulatoren mit Algen unterstützen diesen Effekt; die Formel Tasty Terpenes von Advanced Nutrients fördert beispielsweise eine gesteigerte Harzbildung und damit eine erhöhte Terpenproduktion, was Geschmack, Geruch und Erscheinungsbild der Blüten verbessert.
algas cultivo cannabis
Algen sind der perfekte Zusatz im Cannabisanbau und ein wichtiger Baustein für eine ökologische Anbauweise.

In welcher Phase des Cannabisanbaus sollten Algen eingesetzt werden?

Nicht alle Phasen des Cannabisanbaus sind gleich und bestimmte Produkte auf Basis von Meeresalgen wirken in einzelnen Abschnitten des Pflanzenzyklus besonders effektiv.

Einsatz von Algen während der Bewurzelung (Keimung und Stecklinge)

Gerade in den ersten Lebensphasen der Pflanze sind Algen äußerst wertvoll, denn schon eine geringe Dosis liefert natürliche Auxine, die die Wurzelbildung bei Stecklingen beschleunigen und die Embryowurzeln junger Sämlinge anregen.

So ist etwa Bio Rhizotonic von Canna ein zu 100 % pflanzlicher Wurzelstimulator, der genau für diese Phase entwickelt wurde. Bei korrekter Anwendung ab der ersten Bewässerung besiedeln die Wurzeln das Substrat rasch und gleichmäßig. Auch nach jedem Umtopfen wird das Produkt empfohlen, damit die Wurzeln den neuen Topf ohne Schock zügig durchwachsen. In dieser frühen Phase sollte es in niedriger Dosierung entsprechend den Herstellerangaben verwendet werden.

Vegetatives Wachstum von Cannabis und der Einsatz von Algen

Während der Wachstumsphase sorgen Meeresalgen für üppige, widerstandsfähige Pflanzen. Ihre Cytokinine fördern die Zellteilung und die Bildung neuer Triebe, während die Mikronährstoffe für ein sattes Grün sorgen und Nährstoffmängeln vorbeugen. Ein anschauliches Beispiel ist Green Explosion von Top Crop, ein organischer Wachstumsstimulator auf Basis eines Extrakts aus Ascophyllum nodosum.

Beginn der Blütephase

Die ersten 2–3 Wochen der Blüte sind entscheidend: Die Pflanze ordnet ihre Energie neu und kann durch diesen Wechsel spürbar gestresst werden – hier leisten Algen erneut wertvolle Dienste.

Werden Algen kurz vor und zu Beginn der Blütephase eingesetzt, reduzieren sie den Stress und regen durch die Cytokinine die Bildung zahlreicher Vorblüten an. Ein empfehlenswertes Produkt für optimale Ergebnisse in dieser Phase ist Seaweed von Terra Aquatica (GHE), ein Kaltwasser-Extrakt aus Algen. Besonders als Blattdünger angewendet kann es die Anzahl der Blütenansätze deutlich erhöhen.

Vorsicht: Wann sollte man den Einsatz von Algen im Cannabisanbau begrenzen?

So vorteilhaft Meeresalgen auch sind, ein guter Cannabisanbauer weiß, dass „weniger oft mehr ist“. Vor allem gegen Ende des Zyklus gibt es Phasen, in denen der übermäßige Gebrauch dieser Biostimulanzien nicht empfehlenswert ist:

  • Fortgeschrittene Blüte: in den letzten Blütewochen konzentriert die Pflanze ihre Energie auf die Ausreifung der Blüten. Wachstumsstimulatoren können in dieser Zeit eher stören. Viele Hersteller raten daher, Produkte dieser Art etwa ab der dritten bis vierten Blütewoche nicht mehr einzusetzen.
  • Unbeabsichtigte Überdosierung: die Annahme „wenn ein wenig gut ist, ist mehr noch besser“ führt häufig zu Fehlern. Algenextrakte wirken bereits in kleinen Mengen sehr stark; zu hohe Dosen können das Substrat überfrachten oder Ungleichgewichte verursachen. Und auch wenn viele Algenprodukte niedrige NPK-Werte aufweisen, kann ein Übermaß an Zusätzen den pH-Wert des Substrats verschieben oder zu einer Überversorgung mit Spurenelementen führen. Halte dich immer an die empfohlenen Dosierungen und beobachte die Reaktion deiner Pflanzen.
  • Überflüssige Produktkombinationen: ein weiterer typischer Fehler ist das parallele Anwenden mehrerer ähnlicher Produkte „zur Sicherheit“. Jede Marke entwickelt ihre Booster mit einer eigenen Rezeptur; zwei vergleichbare Produkte zu kombinieren, kann die Anbauparameter aus dem Gleichgewicht bringen – etwa durch ein Übermaß an natürlichen Hormonen oder einen instabilen pH-Wert. Beachte daher stets die Herstellerhinweise zur Kombinierbarkeit.
algas marihuana cultivo
Richtig eingesetzt können algenbasierte Biostimulanzien die Harzproduktion der Cannabisblüten deutlich steigern.

Welche Algen-Stimulatoren eignen sich am besten für deinen Cannabisanbau?

Das Angebot an Algenprodukten ist groß, und viele Anbauer fragen sich, welches davon das passende ist. Die Wahl hängt von den Anforderungen deines Setups ab. Einige Möglichkeiten:

  • Für organische Erdkulturen mit einem lebendigen, mikrobenreichen Substrat empfiehlt sich ein Produkt, das die Gesundheit dieses Bodenökosystems gezielt unterstützt. Besonders geeignet sind Powder Feeding Bioenhancer oder Canna Bio Rhizotonic. Solche Produkte tragen maßgeblich zu einem aktiven, gesunden Boden bei und verstärken die Wirkung deiner organischen Grunddüngung.
  • In hydroponischen Systemen oder Kokossubstraten mit Tropfbewässerung ist beim Einsatz rein organischer Zusätze Vorsicht geboten (einige Produkte können im Tank gären oder Tropfer verstopfen). Hier sind speziell abgestimmte Formulierungen wie Tasty Terpenes sinnvoll, das während der Blüte in jedem Medium genutzt werden kann. Eine weitere Option für Tropfbewässerung ist B.A.C. Bloom Stimulator, das dank der enzymatischen Aktivität seiner Mikroorganismen die Tropfer sogar sauber hält.
  • Wenn du eine besonders kostengünstige Lösung suchst, sind wasserlösliche Pulver wie BioEnhancer sehr ergiebig. Bevorzugst du hingegen ein flüssiges, einfach anzuwendendes Produkt, machen sich Alg-A-Mic oder Green Explosion oft bereits nach der ersten Anwendung bemerkbar.

Für strikt vegane Anbauweisen sind alle genannten Produkte geeignet, da sie ausschließlich pflanzlichen Ursprungs sind (selbst BAC und Advanced Nutrients weisen ausdrücklich darauf hin, dass keine tierischen Bestandteile verwendet werden). Algen sind darüber hinaus eine nachhaltige, erneuerbare Ressource – ein weiterer Pluspunkt für den ökologischen Anbau.

Letztlich gilt: Passe den Einsatz von Algen an die Bedürfnisse deines Anbaus an, probiere ein vertrauenswürdiges Produkt aus und beobachte die Ergebnisse. Deine Pflanzen werden dir – ganz ohne Worte – schnell zeigen, ob ihnen der Algenextrakt guttut (in der Regel ist das der Fall).

Und vor allem: Genieße den Prozess. Der organische Anbau mit Meeresalgen verbessert nicht nur deine Ernten, sondern bringt dich auf eine natürlichere Art der Pflanzenpflege näher. Mit der Zeit lernst du, feine Signale zu deuten, den Bedarf deiner Pflanzen richtig einzuschätzen und ihnen das Beste zu geben, was die Natur zu bieten hat.

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